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Historie Seite 3

 

"Ein Schmuckstück der Stadt Hornbach
Das großartige Clubheim des Sportvereins im Beisein zahlreicher Gäste seiner Bestimmung übergeben"

Mit dieser Überschrift informierte die „Rheinpfalz“ am 15. September 1972 ihre Leser über die Einweihung des Sportheims.

Der erste Vorsitzende des Sportvereins, Dr. Fritz Huber, sagte in seiner Begrüßungsrede:
"Den Aufwand, den wir zu diesem Werk gemacht haben, entspricht den derzeitigen Anforderungen an den Sportbetrieb eines Sportvereins in unserer Größenordnung mit zwei aktiven Mannschaften, vier Jugendmannschaften, einer AH-Mannschaft und in Zukunft mit einer Damenmannschaft und den drei Mannschaften des TV Althornbach, die bei uns Gastfreundschaft genießen.“


Erinnert man sich an fußballerische Highlights aus jenen Tagen, so spricht man von dem legendären Spiel gegen den damaligen Regionalligisten aus Alsenborn.

Hornbach entzaubert müde Alsenborner
4:3-Sieg der Grenzstädter gegen Regionalligisten versetzte auch FCK-Präsident Müller in Staunen

Da kam der Regionalligist und Ex-Südwestmeister mit vielen Vorschußlorbeeren und einem Aufgebot an Spielern mit Namen, die schon Schlagzeilen füllten, als hoher Favorit ins kleine Hornbach. Die Hornbacher Mannschaft, offensichtlich stark unterschätzt, entpuppte sich aber für die Alsenborner als Gegner, an dem man sich die Zähne ausbeißen kann. Gegen diesen Kampfgeist kam man trotz aller technischer Versiertheit nicht an. Schließlich schuf Hornbach die große Überraschung eines Sensationssieges gegen den hohen Favoriten. Kein Wunder, daß 600 Zuschauer aus dem Häuschen waren und über die Klosterstädter nur so staunten.
Den Alsenbornern aber blieb nur die Blamage. Sofort wurden Stimmen laut, die den Pfälzern so einen rapiden Niedergang voraussagten, wie einst ihren enormen Höhenflug. Nun zu solchen Prognosen sollte man das Auftaktspiel zum Hornbacher Sportfest nicht benutzen. Noch steckt in der Alsenborner Elf viel Substanz, und Spielausschußvorsitzender Helmes winkte bereits mit einer Trumpfkarte in der Hinterhand: „Für unsere neuerlichen Abgänge holen wir wieder eine Reihe von Talenten!“
Was man bei Alsenborn in Hornbach spürte, war die Tatsache, daß es ohne Trainer spielte. Der seitherige Trainer Kunzmann ist bereits ausgeschieden, der neue Trainer Werner Mangold, zuletzt bei TuS Neuendorf tätig, hat seine Arbeit noch nicht aufgenommen.
Ohne Konzept, mit einer Abwehr, die offen war wie ein Scheunentor, und mit einem Angriff, der ohne Ideen blindlings anrannte und sich immer wieder am Hornbacher Abwehrbollwerk festlief, gab es nun in der Grenzstadt eine wirklich blasse Leistung. Als es mit spielerischen Mitteln nicht ging, versuchte man es mit der Brechstange. Dabei leisteten sich die Stars Volk an dem Hornbacher Conrad, der verletzt ausscheiden mußte, und Maier am überragenden Fritz Neumüller böse Entgleisungen. Hornbachs Mannschaft verdiente sich Lob und Anerkennung. Alle Spieler kämpften bis zum Umfallen. Sie waren taktisch klug eingestellt und verstanden es, aus der organisierten Abwehr heraus, ausgezeichnet zu kontern. Fritz Neumüller wurde zum herausragenden Akteur, er führte nicht selten die Alsenborner Abwehr „vor“ und war an allen Treffern beteiligt. Erstaunlich auch die gute Kondition der Hornbacher, deren schwaches Spiel vom Niederauerbacher Pokalfinale völlig vergessen war.
Schon nach fünf Minuten vollstreckte Hunsicker nach herrlicher Vorarbeit von Fritz Neumüller zum Hornbacher Führungstor.
Ein Kopfball von Ludwig erbrachte in der 15. Minute den 1:1-Ausgleich. Anschließend traf Nepomucky nur die Latte, und Gästetreffer von Maier und Hodl fanden wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. In der 40. Minute erzielte Hunsicker zum zweiten Male die Hornbacher Führung. Erneut leistete Fr. Neumüller die Vorarbeit. Es war fast eine Kopie des ersten Treffers, und der Gästetorhüter Schwarzwälder sah sehr schlecht aus. Zwei Minuten später fabrizierte Conrad einen Elfmeter, den Schmidt zum 2:2-Ausgleich verwandelte. Nach der Pause kam Alsenborn mit drei neuen Leuten. Sofort nach Wiederbeginn leisteten sich die Vertragsspieler ein Foul an Fritz Neumüller, das zu einem Elfmeter führte, den Conrad verwandelte und der anschließend seine Freude sehr deutlich zum Ausdruck brachte.
Dann „marschierten“ die Alsenborner, rannten sich aber immer wieder vergeblich an der Hornbacher Abwehr fest oder fanden in dem sehr tüchtigen einheimischen Schlußmann Schwarz - der viel Sonderbeifall erhielt - ihren Meister. Als Röhring in der 88. Minute dann recht mühsam das 3:3 erreicht hatte, schien der Gast wenigstens um eine Niederlage herumzukommen. Er wurde aber eines besseren belehrt. Vom Anstoß weg zog Fritz Neumüller davon und schoß das 4:3- Siegestor der Hornbacher. Es war ein Prachttreffer, in der Jägersprache wäre er mit einem Blattschuß zu vergleichen und selbst in einem Bundesligastadion hätte dieses Tor Tausende von den Sitzen gerissen.
„Rheinpfalz“ Pfingsten 1973



Nach siebenjähriger Zugehörigkeit in der A-Klasse wurde 1976/77 in Hornbach wieder eine Meisterschaft und der Aufstieg in die Bezirksklasse Westpfalz geschafft.

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Der „Pfälzischer Merkur“ schreibt am 26. März 1977 in seinen Zweibrücker Sportstreiflichtern:
„... soll das Werk den Meister loben ...“
Endlich am Ziel

Hornbach überschritt bereits zwei Spieltage vor dem Halali mit einem 1:1 gegen Gersbach die Ziellinie. Auch die Tatsache, daß in den letzten sieben Spielen nur ein Sieg gelang, kann den Titelgewinn nicht schmälern und läßt herzliche Glückwünsche angebracht erscheinen. Auch de Frage: „Soll das Werk den Meister loben?“ ist zu bejahen. Schließlich schaffte man aus eigener Kraft den klaren Vorsprung.
Hintere reihe von links nach rechts:
Dr. Fritz Huber (1.Vorsitzender), Manfred Dörr, Helmut Platz, Wolfgang Wendel, Willi Lauer, Kurt Schneider, Franz Schommer, Theo Kipp, Heinz Sand (Spielleiter)
Mittlere Reihe:
Helmut Backes (Trainer), Dieter Schaub, Ulli Gab, Klaus Schlachter, Dieter Conrad, Walter Weber, Fritz Neumüller sen. (Betreuer), Richard Schlachter (Betreuer)
Kniend:
Alfred Schwartz, Hans-Josef Schneider, Hans Schwartz, Jürgen Schlachter, Fritz Neumüller

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