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Historie Seite 4

 

Dr. Fritz Huber, der nach dem Krieg unter den schwierigen Bedingungen in der damals völlig zerstörten Grenzstadt Hornbach den Sportverein aus der Taufe gehoben, ihn zur stolzen Blüte und zahlreichen Erfolgen geführt hatte, der ununterbrochen 33 Jahre 1. Vorsitzender des Sportvereins gewesen war, übergab auf der Generalversammlung im März 1981 aus Altersgründen sein Amt an Klaus Schlachter.
Unter Ignaz Zimmermann, nach Klaus Schlachter zum neuen Vorsitzenden gewählt, wurde im Juni 1984 das neue Stadion, das 1989 „Dr.-Fritz-Huber-Stadion“ getauft wurde, eingeweiht.
Nr. 135 - Die Rheinpfalz Zweibrücker Rundschau

„Feine Leit hann feine Sache“
Hornbachs neues Stadion bei einem Festbankett offiziell der Bestimmung übergeben

Hornbach (ss). Wurde die neuerstellte Rasenanlage des einheimischen Sportvereins mit der Partie gegen den Zweitbundesligisten 1.FC Saarbrücken vor Wochenfrist sportlich ihrer Bestimmung übergeben, so erfolgte jetzt der offizielle Teil, der mit einer Besichtigung und der Einsegnung durch Pfarrer Poete begann.
Groß war die Schar der Ehrengäste, die durch Landrat Hans Jörg Duppre´- es war übrigens der erste Landrat, der in der 63jährigen Geschichte eine Veranstaltung beim SV Hornbach besuchte - angeführt wurde und die zahlreichen Vertreter der Verwaltung der politischen Parteien, des Sportes, dem Vereinsleben der Grenzstadt, der Wirtschaft und nicht zuletzt aus den Reihen des Vereins aufwies. Sie alle bestätigten den stolzen Besitzer der neugeschaffenen Anlage Fleiß, Ehrgeiz und Idealismus, die das schier Unmögliche realisierten und der Klosterstadt zu einem Stadion verhalfen, das Vergleiche mit denen in weitaus größeren Städten nicht zu scheuen braucht.
Dem 1. Vorsitzenden Ignaz Zimmermann oblag es, das Bankett zu eröffnen, durchs Programm zu führen und die einzelnen Etappen der rund achtzehnmonatigen Bauzeit nachzuvollziehen, wobei Zahlen und Fakten bekannt wurden, die das Gigantische des Unternehmens unterstrichen.
Verhaltener Stolz klang auch aus den Worten des Ehrenpräsidenten, Dr. Fritz Huber, der die Festrede hielt, sich dem „Unumgänglichen“ mit der ihm eigenen Nonchalance entledigte und einen Streifzug durch die Vereinsgeschichte unternahm, die in einer solchen Ausgeprägtheit - mit allen Höhen und Tiefen - selten so dargelegt wurde. Wer konnte dies besser als „der alte Fritz“, der 33 Jahre den Verein anführte und auch als Vater des Projekts bezeichnet werden darf. Es war kein Hochmut, der die Hornbacher zum Bau eines solchen Schmuckstücks animierte, sondern einfach eine zwingende Notwendigkeit, da der bisher innegehabte Sportplatz kaum noch der sportlich erreichten Spielklasse entsprach und die stetigen Hochwasserschäden, die sich Jahr für Jahr einstellten wie Ebbe und Flut, dabei den Spielbetrieb negativ beeinflußten und immense Summen bei den laufend angefallenen Schadensregulierungen verschlangen.
Dr. Huber beschäftigte sich auch mit der Vereinsgeschichte, die er fast lückenlos selbst miterlebte und im hohen Maß auch prägte, verwies auf die Tatsache, daß das „Stadion“ - das ja auch noch einen Namen benötigt, der sich fast von selbst anbietet - Sportplatz Nummer vier in der Grenzstadt darstellt, erinnerte an Zeiten, als die Politik die Hornbacher Sportgemeinde spaltete und auch „sie“ es war, die den Spielbetrieb für einige Jahre völlig zum Erliegen brachte. Er sprach zwar von Höhen und Tiefen, wußte jedoch zu erhärten, daß der Verein in seiner sechs Jahrzehnte währenden Geschichte noch nie von einem Abstieg betroffen wurde.
Die folgenden Redner des Abends hatten es ungemein schwer, mit Fakten aufzuwarten, die nicht schon von Vorrednern aufgegriffen worden waren. Stadtbürgermeisterin Frau Lina Lauer stellte sachlich fest, daß Spieler und Bürger der Stadt Hornbach mit Recht stolz auf den aus dem Boden gestampften Sportplatz sein könnten, zu dem die Kommune ihr Scherflein beigetragen habe, und zwar auf Heller und Pfennig, wie versprochen. Schade, daß dies nicht alle Institutionen von sich behaupten können.
Verbandsbürgermeister Karl Glahn stellte einige Unklarheiten in Sachen „Finanzierung“ richtig und wünschte dem Verein auf ungewohntem Rasen die gleichen Erfolge, die man unten am Bach zu ernten wußte.
Landtagsabgeordneter Willi Schmidt meinte leicht ironisch, aber ohne Neid: „Feine Leit hann feine Sache“, um sich gleich zu ergänzen: „Tüchtige Leute haben das, was sie verdienen“. Worte, denen eigentlich nichts hinzuzufügen ist. Sie wurden durch Landtagsabgeordneten Jürgen Kroh, der die Glückwünsche seiner Fraktion überbracht, unterstrichen.
Erich Wagner überbrachte die Grüße und Glückwünsche des Südwestdeutschen Fußballverbandes und des Sportbundes Pfalz. Zahlreiche Vereinsvertreter der Stadt Hornbach sowie von Nachbarvereinen schlossen sich an. Aus allen Worten klang Anerkennung und Lob ob des an den Tag gelegten Arbeitseifers.
Was liegt näher, als am Ende der Ausführungen nochmals den Ehrenpräsidenten des Vereins zu zitieren, der im Verlauf seiner Ausführungen feststellte: „Das Ziel ist erreicht, mehr haben wir nicht im Sinn.“ Er unterstrich seine Äußerung mit der Feststellung, daß die Bezirksliga jene Umgebung bildet, die der Größe Hornbachs auf den Leib geschrieben ist.
Zieht man Fazit, so darf man feststellen, daß die jetzige Generation mit dem Bau des Sportheims und der Rasenanlage sich selbst ein Denkmal setzte, die es allen folgenden schwer macht, Ähnliches entstehen zu lassen. Bliebe noch festzuhalten, daß der Gesangverein Hornbach das Bankett durch Liedvorträge bereicherte und die Kapelle Lucifer die musikalische Umrahmung besorgte.


Im gleichen Jahr wurden mit einem großen Tennis-Meeting nach einjähriger Bauzeit die neuen Tennisplätze am Ostermontag eingeweiht und ihrer Bestimmung übergeben. Seitdem hat der Sportverein eine Tennisabteilung.


Im März 1987 gab Ignaz Zimmermann aus beruflichen Gründen den Vorsitz auf und Manfred Hofer wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Im selben Jahr waren am Pfingstsportfest während eines großen internationalen Jugendturniers Mannschaften von Bayern München, Racing Straßburg und des 1. FC Saarbrücken in Aktion zu sehen.


Walter Weber übernahm 1990 den Vorsitz des fast 400 Mitglieder starken Vereins, weil Manfred Hofer nach dreijähriger Amtszeit nicht mehr kandidierte, Am Ende der Saison 1990/91 musste der SV Hornbach an seinem 70jährigen Geburtstag die bittere Pille des Abstiegs aus der Bezirksliga schlucken.


Am 1. Oktober 1997 trat Walter Weber von seinem Amt als Vereinsvorsitzender zurück und Kurt Theisohn übernahm die Geschäftsführung bis zur anstehenden Neuwahl im März 1998. Der Verein musste wegen der wirtschaftlichen Schieflage grundlegend erneuert werden.
Deshalb wurde durch den damaligen Schriftführer H.-W. Roth eine neue Satzung erarbeitet, die, solange der Verein sich in einer finanziellen Notsituation befindet, von 5 gleichberechtigten Vorstandsmitgliedern geführt werden soll.
Bei den anstehenden Wahlen im März 1998 wurde per Mitgliederbeschluss die neue Satzung in Kraft gesetzt.
Es wurden für das Finanzressort Hubert Conrad, für den Wirtschaftsbetrieb Günter Kühn, für die Fußballabteilung Lothar Hort, für die Tennisabteilung Klaus Martin Weber sowie Heinz-Walter Roth als Schriftführer gewählt.
Aus den Reihen der Vorstandsmitgliedern wurde Heinz-Walter Roth zum Vorstandsvorsitzenden gewählt, der den Verein nach außen repräsentiert und vertritt.


Nach dem finanziellen Desaster folgte auch noch im Jahre 2000 der sportliche Abstieg aus der Bezirksklasse. Mit dem neuen Trainer Michael Kuntz gelang ein Neuanfang und am Ende der Saison 2000/2001 belegte man den 2. Platz und stieg nach einem Relegationsspiel in die Bezirksklasse wieder auf.


Bei den Neuwahlen rückten Werner Schoch für Hubert Conrad und Uwe Brill für Klaus Martin Weber nach.


Nach einer unglücklichen Saison – viele Verletzte, schwere Verletzung unseres Spielertrainers Michael Gröbel und Ausfall für den Rest der Saison – stiegen wir in der Saison 2002/2003 wieder ab.


Nach der Verpflichtung von Klaus Scherer, ehemaligem Bundesligatorwart vom FC Homburg, startete man nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Saison 2003/2004. Zur Zeit belegen wir hinter der Mannschaft aus Mittelbach den 2. Tabellenplatz.

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